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Jetzt mehr Sicherheit
[09.08.2009] – Wehr weiht einzigartiges Löschgruppenfahrzeug ein

Gut ausgestattet: Wehrführer Sven Paukstet (links) und Gerhard Blackert, Vorsitzender des Feuerwehrvereins (rechts), sind froh, dass die Atemschutzgeräte jetzt schon während der Fahrt angelegt werden können. Lars Siebert (Gerätewart) und Dennis Paukstat (Stv. Wehrführer) demonstrierten dies den Gästen.

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Foto: Temme UDENHAUSEN.

Viele Telefonate und Gespräche musste er führen - ja, und manchmal musste er sich sogar streiten: Drei Jahre hat es gedauert, bis Wehrführer Sven Paukstat für sich und seine Männer der Udenhäuser Feuerwehr das neue Gruppenlöschfahrzeug bekommen hat. Nun ist es endlich da. Bei einer Feier wurde das LF 10/6 übergeben. "Wir sind derzeit die einzigen im Altkreis, die diesen Fahrzeugtyp haben", sagte Paukstat stolz. Im Vergleich zum bisherigen 25 Jahre alten Fahrzeug der Wehr, bietet das neue viele Vorteile: Zwei Atemschutzgeräte befinden sich im Mannschaftsraum und können somit schon während der Fahrt angelegt werden. Zudem verfügt der Wagen über einen 1000 Liter Wassertank, so dass der Löschangriff sofort gestartet werden kann und nicht erst eine Verbindung mit einem Hydranten hergestellt werden muss. Auch fünf verschiedene Pumpen sind in dem Wagen installiert. "Hochwasserschäden und Überschwemmungen werden immer mehr, nur noch 40 Prozent unserer Einsätze sind Brandbekämpfung, deshalb ist diese Ausstattung für uns wichtig", so der Wehrführer. Die Hälfte kommt vom Land Neben Einsätzen im Altkreis ist das Fahrzeug auch im bundesweiten Katastrophenschutz eingebunden. Dafür wurde es mit geländetauglichen Reifen und Allradantrieb ausgestattet. Wegen der Möglichkeit, auch im Katastrophenschutz eingesetzt werden zu können, wurde die Hälfte der 220 000 Euro hohen Finanzierung vom Land Hessen übernommen. Den anderen Teil übernahm die Stadt Grebenstein. Unter den 300 Gästen der Einweihungsfeier waren nicht nur Mitglieder befreundeter Wehren, auch zahlreiche Udenhäuser zog es zum Feuerwehrhaus, um das neue Fahrzeug in Augenschein zu nehmen. Die "jetzt noch größere Sicherheit" hoben Bürgermeister Armin Kölling und Stadtbrandinspektor Jens Gübel in ihren Ansprachen hervor. Nachdem Pfarrerin Britta Steinkamp eine kurze Andacht gehalten und den Wagen gesegnet hatte, ging es mit einem gemütlichen Beisammensein bis in die Abendstunden weiter.

(zta) Bericht HNA Hofgeismar,
Bilder Dennis Paukstat

 

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